Wir suchen weiterhin Hinweise! Neue Flugblätter zum Fund einer Babyleiche im Mannheimer Pfingstbergweiher

Wir suchen weiterhin Hinweise!
Neue Flugblätter zum Fund einer Babyleiche im Mannheimer Pfingstbergweiher verteilt

Wie bereits berichtet, wurde am 12. Januar im Pfingstbergweiher durch Spaziergänger die Leiche eines Säuglings aufgefunden. Zur Aufklärung der Tat wurde noch am gleichen Tag beim Kriminalkommissariat Mannheim eine 30-köpfige Sonderkommission eingerichtet, die zwischenzeitlich auf 45 Beamte aufgestockt wurde. Die Identität und das Alter des Mädchens sind nach wie vor ungeklärt. Ebenso ist die Todesursache bislang unklar.

Viele sind entsetzt über eine solche Tat und schnell dabei, die Mutter (sofern sie den Säugling dort abgelegt hat) für Ihr Handeln zu verurteilen.
Aus vergleichbaren Fällen ist aber bekannt, dass betroffene Frauen oder Mädchen glauben, sich niemandem anvertrauen zu können. Die Schwangerschaft wird verdrängt oder verleugnet.
Möglicherweise befand sich die Mutter des noch namenlosen Babys in einer ausweglosen Situation und benötigt deshalb Hilfe.
Wir möchten uns deshalb mit einem neuen Flugblatt auch noch mal ausdrücklich an Personen wenden, die vielleicht Veränderungen an einer Verwandten, Freundin oder Bekannten wahrgenommen haben, aber vielleicht bisher nicht als das gedeutet haben, was es möglicherweise war.
Wir fragen deshalb:

Wer hat Veränderungen bei einer Frau (nicht zwingend kinderlos) oder einem Mädchen in den letzten Monaten wahrgenommen, wie zum Beispiel

  • auffällige Gewichtszunahme und plötzliche -abnahme,
  • Änderung des Kleidungsstils,
  • Vermeidung von Sport, Freizeitaktivitäten oder sozialen Kontakten,
Haben entsprechende Frauen / Mädchen, auf eine Schwangerschaft angesprochen, eine solche verneint oder möglicherweise eine Erklärung dazu geliefert?
Ohne eine ärztliche Nachversorgung kann es zu erheblichen körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen der Mutter kommen. Jeder noch so abwegig erscheinende Hinweis ist wichtig und kann diskret behandelt werden.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter der Telefonnummer 0621/174-4444 oder jede andere Polizeidienststelle

Unter folgenden Links finden Sie das Flugblatt (in verschiedenen Sprachen), falls Sie es selbst ausdrucken und aushängen wollen oder per E-Mail weiterleiten oder  digital veröffentlichen:

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