Rettungsgasse rettet Leben!

Rettungsgasse, klar kennt man!
Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn es mehr als zwei Fahrstreifen gibt und was ist beispielsweise mit dem Seitenstreifen?
Und wenn die Rettungsfahrzeuge offensichtlich durch sind, oder gar keine kommen, weil der Stau nicht unfallbedingt ist, kann man dann zurück in die eigentliche Fahrpur?

Schauen Sie doch mal kurz doch mal kurz in dasVideo rein, denn „Rettungsgasse rettet Leben“!

 

Am Donnerstag, 15.02.2018, fiel der Startschuss für die gleichnamige landesweite Kampagne.

Auf Autobahnen und zweispurigen Bundesstraßen wurden insgesamt 60 Brückenbanner angebracht, die zur Bildung einer Rettungsgasse auffordern. Zudem sieht die Kampagne Plakate zum Beispiel an Tank- und Rastanlagen oder Polizeidienststellen, Aktionsflyer in Deutsch, Englisch und Französisch sowie einen Videospot für die sozialen Medien vor.

Verstöße gegen die Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse sind seit Ende Oktober letzten Jahres mit bis zu 320 Euro Bußgeld und zwei Punkten im Fahreignungsregister belegt. Bei einer Behinderung oder Gefährdung der Einsatzfahrzeuge droht gar ein Monat Fahrverbot. Die landesweite Kampagne wird in Kooperation und mit Unterstützung des ADAC Württemberg sowie des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg umgesetzt.

Unsere ausführliche Pressemitteilung zur Kampagne finden Sie

> hier

Zum Auftakt der Kampagne hat das Verkehrskommissariat Walldorf auf der A 6 in Höhe Sinsheim am Donnerstagnachmittag des 15.02. eine Kontrollaktion durchgeführt. Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr wurde auf einer Autobahnbrücke bei Sinsheim eine stationäre Videoüberwachung betrieben. Zusätzlich waren Kollegen mit Video-Fahrzeugen unterwegs. Hierbei konnten sieben Verkehrsteilnehmer festgestellt werden, die in eindeutiger Weise gegen die Vorschrift zur Bildung der Rettungsgasse verstießen.

Die Maßnahmen, die überwiegend auf Zustimmung stießen, werden künftig natürlich fortgesetzt.

 

 

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